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Auf der Schiene zügig durch die Alpen:
1695 m langer Hengsbergtunnel mit MEVA

Projekt: 1695 m langer Hengsbergtunnel, als Bauteilabschnitt der Koralmbahn Graz-Klagenfurt

Bauherr: ÖBB Infrastruktur Bau AG, Wien

Bauunternehmen: ARGE bestehend aus: Wayss & Freytag AG (München), Held & Francke GmbH (Linz), Habau GmbH (Perg)

MEVA System: Wandschalung Mammut, Stützbock STB 450, Schrägabstützung Triplex, Traggerüst MEP

Planung und Betreuung: MEVA Schalungs-Syteme GesmbH, Österreich

 
 
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Projekt

Die österreichische Bundesbahn ÖBB baut ihr Hochgeschwindigkeitsnetz landesweit aus

1695 m langer Hengsbergtunnel mit MEVA Schalung

Seit Jahren bauen Europas Bahnen ihre Hochleistungsstrecken verstärkt aus und vernetzen sie länderübergreifend. In den Alpenländern erfordern die oft schnurgeraden Rennstrecken aufgrund der Topographie eine Vielzahl unterschiedlicher Tunnelbauten, so auch auf der Koralmbahn Graz-Klagenfurt. Sie ist ein Teilstück der neuen Pontebbana-Achse, die nach ihrer Fertigstellung den Adriaraum quer durch Mitteleuropa mit dem Baltikum verbinden wird. Das Kernstück der Koralmbahn im Teilabschnitt Werndorf-Wettmannstätten ist der 1695 m lange Hengsbergtunnel. Davon wurden 1035 m in bergmännischer, 450 m in offener und 210 m in Deckelbauweise erstellt.

Schalungstechnische Herausforderung wirtschaftlich gelöst
An der Nahtstelle zwischen der als Gewölbe hergestellten offenen Bauweise und der eckigen Deckelbauweise musste innerhalb eines 9,90 m langen Taktes der Übergang von rund auf eckig geschalt werden. Hier kann man ohne Übertreibung von einer schaltechnischen Herausforderung sprechen: Bei den insgesamt fünf Blöcken à 2,00 m war pro Block die Form etwas mehr von rund auf eckig zu verändern, sodass der Übergang nahtlos geschalt werden konnte. Eine wirtschaftliche Lösung ergab sich aus der Kombination von Holz-Sonderschalung und serienmäßigen Systemteilen. Die exakt nach Plan vorgefertigten, transportablen Elemente aus Nagelplattenbindern lieferte Heigl-Bau als Subunternehmer.

Vertikal und horizontal abgestützt
Die vertikale Abstützung erfolgte mit dem montagefreundlichen Traggerüst MEP. Mit unterschiedlichen Rahmen wurden die Einzelstützen zu einem flexiblen und gleichzeitig stabilen Traggerüst ausgebaut. Der Anschluss der Aussteifungsrahmen an den MEP-Stützen erfolgte mit dem Schnellverschluss. Dabei ist die sichere Verbindung sofort durch den querstehenden Verschluss sichtbar. Die horizontale Abstützung erfolgte mit dem variablen Stützensystem Triplex, das aus Einzelstützen sowie Zwischen- und Kopfstücken mit verstellbaren Spindeln besteht. Der geometrische Übergang bestand aus Holz-Sonderschalung. Die einzelnen Schalsegmente wurden auf die tragende Konstruktion aufgelegt bzw. damit ausgesteift. Durch die sorgfältige Planung und Vorbereitung ging die Montage durch das Baustellenpersonal reibungslos vonstatten. Zur Einweisung stellte MEVA einen erfahrenen Schalmeister zur Verfügung. Das Betonieren – die Nagelprobe für diese anspruchsvolle Konstruktion – verlief wie geplant und zur Zufriedenheit der Baustelle.

Effizient und schnell auf Rollen
Bei dem 210 m langen Abschnitt in Deckelbauweise hat sich die Mammut-Wandschalung mit der Frischbetondruckaufnahme von 97 kN/m² und der Stützbock STB 450 einmal mehr bewährt. Die einhäuptigen, zumeist 6,80 m hohen Wände wurden mit liegenden Elementen geschalt. Die sichere Abstützung übernahm der auf 6 m Höhe aufgestockte Stützbock, der von der Triplex-Dreigurtstütze abgestützt wurde. Die Taktlängen variierten zwischen 10,00 und 15,00 m. Die Schaleinheiten waren auf Rollen montiert und konnten einfach und schnell – ohne Ab- und Wiederaufbau – von Takt zu Takt gerollt werden.

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