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MEVA Schalungs-Systeme auf Deutschlands größter Baustelle, Messe Stuttgart

Projekt: Ein- und Ausfahrtsspindeln für die neues Messe Stuttgart

Bauunternehmen: Arge Parkhaus Los 8, Wayss & Freytag, Baresel u. Donges Stahlbau

MEVA System: MevaFlex-Deckenschalung, Traggerüst MEP, Projekt-Deckentische

Planung und Betreuung: MEVA Schalungs-Systeme (Haiterbach), MEVA Schalungs-Systeme (NL Stuttgart)

 
 
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Projekt

Neue Messe Stuttgart

Geneigt in alle Richtungen – MEVA Sonderschalung

Der Großraum Stuttgart gehört zu den exportstärksten Wirtschaftsräumen weltweit und ist einer der wichtigsten Standorte für deutsche und europäische Schlüsselindustrien. Da die alte Stuttgarter Messe an ihre räumlichen und infrastrukturellen Grenzen stieß, entwickelte sich schon vor Jahren die Anforderung nach einem modernen Messegelände für Veranstaltungen von internationaler Bedeutung.

Die Planung liegt in den Händen der Projektgesellschaft Neue Messe, ein von der Landeshauptstadt, dem Land Baden-Württemberg und dem Verband Region Stuttgart getragenes Unternehmen. Im September vergangenen Jahres erfolgte dann der erste Spatenstich für dieses „Mammut“- Projekt bei dem auch mit MEVA Systemen geschalt wird.
Das Projekt umfasst ein Gesamtvolumen von 806 Mio. €, wovon rund 600 Mio. € für Bauleistungen geplant sind. Nach einer rekordverdächtigen Bauzeit von nur 31 Monaten soll die Neue Messe Stuttgart im April 2007 ihren Betrieb mit acht neuen Messehallen und einer Bruttoausstellungsfläche von 100.000 m² aufnehmen. Darüber hinaus werden Parkflächen für 6.800 Fahrzeuge in mehreren Bereichen geschaffen.
Links und rechts der Bundesautobahn A8 von Stuttgart nach München und dem Flughafen erstreckt sich über mehr als 2 km Länge die derzeit größte Baustelle Deutschlands. Imposant wirkt nicht nur der Wald aus Kränen, sondern auch der gigantische Stahlbau des Parkhauses. Die zwei parallel liegenden Stahlkonstruktionen, „Süd- und Nordfinger“ genannt, bieten später Platz für 4.000 Autos und dienen auch als Fußgänger- und Radfahrerbrücke. Die im Taktschiebeverfahren erstellten, bis zu 440 m langen „Finger“, überspannen dabei die A8 ohne Stützen. Insgesamt werden auf einer Fläche von der Größe von 15 Fußballfeldern für das Parkhaus 13.500 t Konstruktionsstahl, 7.000 t Betonstahl und 38.000 m³ Beton verbaut. Den Auftrag für dieses Bauvorhaben erhielt die Arge Parkhaus Los 8 Wayss & Freytag, Baresel und Donges Stahlbau.
Für den Bau der der beiden östlichen Parkhausspindeln entschied sich die Arge für den Einsatz von MEVA Schalungssystemen.

Die Ausfahrtsspindeln
Die innere Spindel bildet die Ausfahrt. Hier konnte aufgrund der geringen Radien, starken Gefälle und wechselnden Neigungen im Rampenbereich zu den Parkdecks nur eine sehr flexible, anpassungsfähige Deckenschalung zum Einsatz kommen. Man entschied sich für eine MevaFlex- Deckenschalung. In den höheren Bereichen wurde mit dem Traggerüst MEP unterstützt, wobei die gleiche Oberkonstruktion wie bei der MevaFlex zum Einsatz kam. Die schnelle Anpassung an jede Bauteilgeometrie und Deckenhöhe sowie Deckenstärke konnte so auf wirtschaftliche Weise erzielt werden.

Die Einfahrtsspindeln
Eine außergewöhnliche Schalungslösung war erforderlich für die Rampendecken der außen liegenden, offenen Einfahrtsspindeln mit wechselnder Längsneigung bis zu 12,35 % und eine Querneigung der Fahrbahn im Regelbereich von 3,00 %. Nach reiflicher Überlegung und Kalkulation entschied man sich für Projekt- Deckentische. Die erforderlichen Schrägen wurden durch unterschiedlich geneigte Stahljochträger und Kipplager der Tische erreicht. So kann die Oberkonstruktion in jedem gewünschten Gefälle justiert werden. Nach einmaliger Montage der Deckentische wurde die Schalzeit vor Ort deutlich verkürzt. Mit Hilfe von Ketten wurde eine zugfeste Verbindung zwischen Oberkonstruktion und Unterstützungstürmen erreicht.
Bei der Außenspindel ergibt sich ein Fahrbahngefälle bis zu 11,43 % (Regelbereich 6,98 %). Die Querneigung an der Unterkante der Kragplatte – also der Deckentischoberfläche – beträgt im Regelbereich 10,33 %. Die unterschiedliche Querneigung an Ober- und Unterkante der Kragplatte führt zu einer Deckenstärke, die von innen 68 cm auf außen 22 cm abnimmt. An diesen Kennziffernwird deutlich, dass eine systematische Schalungslösung mit einem hohen Anteil an mietbaren Systemteilen nicht nur flexibel einsetzbares Material, sondern auch den Ideenreichtum und das Know-how der MEVA Ingenieure voraussetzte.

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