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3.000 m² MEVA Schalung im Dauereinsatz − aktuell größte private Baustelle der Schweiz

Projekt: Coop Verteilzentrum mit Produktions- und Logistikzentrum mit 8 UG, EG und 5 OG, Grundriss 300x100 m

Bauherr: Coop Genossenschaft, Schweiz

Bauunternehmen: Marti Bauunternehmung AG, Zürich

MEVA System: Wandschalung Mammut 350, Klapparbeitsbühne KAB 190, Kletterkonsolen KLK 230, Triplex-R-Stützen

Planung und Betreuung: MEVA Schalungs-Systeme AG, Seon, Schweiz

 
 
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Projekt

Coop Verteilzentrum

In Schafisheim (AG) erweitert die Coop ihr bestehendes Verteilzentrum um fünf neue Gebäude mit insgesamt 240‘000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche und 1,5 Mio. Kubikmetern Gebäudevolumen gemäss SIA. Die Coop investiert 600 Mio. Franken in das bisher grösste Bauprojekt ihrer Firmengeschichte. Grösstes Einzelbauwerk ist das riesige Produktions- und Logistikzentrum mit 14 Etagen. Allein die Baugrube misst 300 x 100 x 25 Meter. Sie erforderte den Aushub von 350‘000 Kubikmetern Kies und wird die acht Untergeschosse aufnehmen. In dem Gebäude werden zusätzlich zur Verteilzentrale das nationale Tiefkühllager, eine Leergutzentrale, die dann grösste Bäckerei der Schweiz sowie Büros und 1.300 Parkplätze untergebracht. Von hier werden dann knapp ein Drittel aller Coop-Verkaufszentralen in der Schweiz beliefert.

Über 100 Arbeiter – unterstützt von sechs Baukränen und der Betonproduktion vor Ort – verrichten in der riesigen Baugrube ihre Arbeiten in unterschiedlichen Feldern, damit Coop die neue Logistik ab Ende 2015 in Betrieb nehmen kann. Die mit dem Rohbau beauftragte Marti Bauunternehmung AG aus Zürich setzt für die Betonage der Wände, Schächte und Stützen die MEVA Wandschalung Mammut 350 aus ihrem Bestand ein. Dank der unterschiedlichen Elementbreiten können Bauteile verschiedener Höhen und Breiten ohne bauseitige Ausgleiche oder Sonderlösungen effizient und zeitsparend betoniert werden. Für die Takthöhe von 4,15 Metern muss das grösste Element der Mammut 350 nur einmal aufgestockt werden, was Montagearbeiten einspart. Eine weitere Zeiteinsparung – wesentlich bei dem ambitionierten Zeitplan – ergibt sich durch die hohe Frischbetondruckaufnahme der Schalung von 100 kN/m², was beliebig schnelles Betonieren bis 4 Meter Höhe erlaubt. Geklettert wird mit der Mammut 350 auf knapp 100 Klapparbeitsbühnen KAB 190 und auf Kletterkonsolen KLK 230. An diesen ist die Wandschalung mit einem Fahrwagen befestigt. Er erlaubt das problemlose Zurückfahren der Schalung z.B. für Bewehrungsarbeiten und ausserdem den zeitsparenden Kranversatz der Kletterkonsole inklusive Wandschalung als eine einzige Einheit. Auf diese Weise kann eine komplette Treppenhausschalung in einem Vormittag um eine Etage nach oben klettern.

Im Deckenbereich für das Hochregallager kommen auch vorfabrizierte Stützen zum Einsatz, die bis zu 15 Tonnen schwer und bis zu 13 Meter hoch sind. Abgestützt werden sie mit 10 Meter hohen Triplex-R-Stützen von MEVA. Die Rohbauarbeiten liegen zum Zeitpunkt dieser Reportage – Anfang Dezember 2013 – im Bauprogramm. Bis Ende 2013 werden drei der Untergeschosse planmässig fertiggestellt sein.

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