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alkus erfüllt höchste Anforderungen beim Neubau Bahnhof Tullnerfeld

Projekt: Neubaustrecke Wien − St. Pölten mit neuem Überhol- und Regionalbahnhofs im Tullnerfeld bei Judenau

Bauunternehmen: Arge TF7 Bahnhof Tullnerfeld, bestehend aus AST und Wolff & Müller

MEVA System: Mammut-Rahmenschalung, AluStar-Rahmenschalung, Sonderschalung, Stützbock STB, Traggerüst MEP, Vollkunststoff-Platte alkus

Planung und Betreuung: MEVA Schalungs-Systeme, Pfaffstätten/A

 
 
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Projekt

Neuer Überhol- und Regionalbahnhof im Tullnerfeld bei Judenau/A

Vorgeformte alkus-Schalhaut für Sichtbeton

Bereits mehrfach konnte MEVA über Schalungslösungen berichten, die wie bei einem der derzeit größten Infrastrukturprojekte in Österreich – dem viergleisigen Ausbau der Westbahn zur Hochleistungsstrecke – eingesetzt werden. Bei der Neubaustrecke Wien - St. Pölten kommt im Tullnerfeld bei Judenau beim Bau eines neuen Überhol- und Regionalbahnhofs eine Schalung mit vorgeformter alkus-Schalhaut zum Einsatz.

Die mit 4,3 Mio. Euro veranschlagten Rohbauarbeiten wurden an die Arge TF7 Bahnhof Tullnerfeld, bestehend aus den Unternehmen AST und Wolff & Müller, vergeben. Im Februar dieses Jahres erfolgte der Baubeginn. Die Besonderheit des Bauwerkes liegt unter anderem in der Trassenführung begründet. Der Bahnhof befindet sich sozusagen unter den Gleisen. Zwei Tunnelröhren mit jeweils 62 m Länge, die unter den Gleisen hindurchgeführt werden, bieten nicht nur den Fahrgästen Zugang zu den Gleisen, sondern auch Raum für Geschäfte und Servicebereiche.
Die Neubaustrecke Wien - St. Pölten ist Teil des transeuropäischen Netzes und ist dem Standard für Hochleistungsstrecken entsprechend für Geschwindigkeiten von mehr als 200 km/h konzipiert.

Daher müssen Teile der Gleisanlage des Bahnhofs für hohe Durchfahrtsgeschwindigkeiten ausgelegt sein. Deshalb liegen über den Stützen, die in Flucht wie Tunnelröhren anmuten, insgesamt acht massive ca. 33 m lange Tragwerke. Wie bei einer Brückenkonstruktion liegen die Tragwerke am östlichen und westlichen Bauwerksabschluss auf Widerlagern auf.

Ein besonderes Augenmerk legte die Arge jedoch auf die vom Bauherrn und den Architekten geforderten Sichtbetonflächen. Die in vier Achsen jeweils in einer Reihe stehenden stark taillierten Stützen müssen höchsten Anforderungen an die Betonoberflächen gerecht werden. Insgesamt werden 52 Stützenprofile in gleich bleibender Betonoberflächenqualität erstellt. Die 3,40 m hohen Stützen variieren in Breiten von 50 cm bis 4,70 m. Dazu kam, dass die direkt nebeneinander liegenden Stützenprofile nicht in zwei getrennten Takten, sondern mit einer Schalung in einem Takt erstellt werden sollten. Die Lastableitung und die konstante Oberflächenqualität bekamen die MEVA Schalungsspezialisten aus Pfaffstätten mit einer Kombination aus vorgeformter alkus-Schalhaut und Stützböcken STB 450 wirtschaftlich in den Griff.

Nachdem die ersten Probebetonagen gute Ergebnisse geliefert hatten, gingen insgesamt acht der mit vorgeformter alkus-Schalhaut belegten Formschalungen auf die Baustelle. Da jede Stütze im Profil ein Unikat ist, werden die Nagelplattenkonstruktionen zwischen Stützbock und Schalhaut bei jedem Stützenprofil ausgetauscht. Hinter den Sonderkonstruktionen stehen jeweils zwei Stützböcke STB 450, die mittels Ankerschlaufen den Frischbetondruck der ankerlos zu erstellenden Stützen in die Bodenplatte einleiten. Um tadellose Betonoberflächen auch unterhalb der Taillierung – wo der Beton schlecht entlüften kann – zu erzielen, wird selbstverdichtender Beton eingesetzt. Die Fertigstellung der Rohbauarbeiten an der Bahnhofsanlage und den Eingangs- und Betriebsbauwerken ist für Mitte 2007 geplant. Neben den beschriebenen Sonderschalungen werden die MEVA Rahmenschalungen Mammut und AluStar sowie das Traggerüst MEP eingesetzt.

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